HP FlexNetwork Architektur

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„Die Konvergenz von Cloud-Computing und mobiler Konnektivität verändert die Art und Weise, wie Infrastrukturen aufgebaut, Anwendungen entwickelt und Informationen bereitgestellt werden“, so Bill Veghte, Chief Strategy Officer und Executive Vice President, Software, HP. „HP Converged Cloud bietet Unternehmen die Möglichkeit zur Kombination öffentlicher, privater und verwalteter Cloud Services mit ihrer vorhandenen IT. So entsteht eine nahtlose hybride Umgebung, die sich schnell an neue Herausforderungen anpassen kann.“

Anbruch einer neuen technologischen Ära

Innovationen als Motor für Veränderungen Mobilität, Virtualisierung, HD-Videos, medienintensive Tools für Zusammenarbeit und Cloud-Computing verändern grundlegend die Arbeitsweise von Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Kann ein Unternehmen diese Innovationen für sich nutzen, stehen ihm neue Tools zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils sowie neue Möglichkeiten im globalen Markt zur Verfügung.

Die Auslastung vorhandener Netzwerke bis an ihre Belastungsgrenze macht sie anfällig und verursacht Probleme bei der Verwaltung sowie hohe Betriebskosten. Ist ein Netzwerk an diesem Punkt angekommen, läuft das Unternehmen Gefahr, neue Trends und sich ergebende Möglichkeiten zu verpassen.

Anwendungsgesteuerte, Service-orientierte Architekturen (SOA) und Virtualisierung haben das Client-Server-Modell aus Rechenzentren verbannt. Auch das Cloud-Computing setzt größtenteils auf Server-Virtualisierung, wodurch der Traffic-Flow im Rechenzentrum neu strukturiert wird und sich die Anforderungen hinsichtlich Bandbreite am Server-Edge erhöhen. Netzwerkplaner sollten damit rechnen, dass bis zum Jahr 2014 über 80 Prozent des Traffic im Local Area Network (LAN) eines Rechenzentrums auf die Kommunikation zwischen Servern zurückzuführen sein wird.1

Diese Bemühungen um mehr Flexibilität könnten durch vorhandene Rechenzentrennetzwerke zunichte gemacht werden. Sie bieten nicht die erforderliche Bandbreite und die zur Unterstützung hoch mobiler virtueller Workloads erforderliche niedrige Latenz für Serververbindungen.

Bei einem steigenden geschäftlichen Volumen explodiert das Traffic-Aufkommen geradezu. Virtualisierung hat sich mittlerweile bei Unternehmen jeder Größe durchgesetzt. Ungefähr 20 Prozent des Workloads läuft heute auf virtueller Ebene und Gartner geht davon aus, dass sich dieser Prozentsatz bis Ende des Jahres 2012 auf 50 Prozent erhöht und darüber hinaus kontinuierlich ansteigt.2 Der Traffic innerhalb des Server-Rack wird sich vermutlich um das 25-fache erhöhen. Von der Technologie zu Hause verwöhnt, nutzen Mitarbeiter in Unternehmen Video und andere interaktive Tools zur Zusammenarbeit, da sie sich schnell auf eine medienintensive Erfahrung eingestellt haben. Bis zum Jahr 2013 werden laut Gartner mehr als 25 Prozent der Dokumente, mit denen sich Mitarbeiter täglich beschäftigen, hauptsächlich aus Video- oder Audioinhalten bestehen.3 Den Schätzungen von Gartner zufolge werden die Anforderungen an die Netzwerkkapazität aufgrund neuer Videoanwendungen um einen Faktor zwischen 4 und 10 steigen.4

Vorteile der HP FlexNetwork Architektur

Die HP FlexNetwork Architektur bietet fünf wesentliche Vorteile: eine auf offenen Standards basierende Lösung mit Skalierbarkeit auf drei Ebenen: Sicherheit, Agilität und Konsistenz.

1. Die FlexNetwork Architektur stellt eine offene und auf Standards basierende Lösung dar.

Bei HP gehen wir davon aus, dass proprietäre Protokolle und nicht auf Standardprotokollen basierende Implementierungen die Wahlfreiheit eines Unternehmens und damit seine geschäftliche Agilität einschränken sowie die Kosten in die Höhe treiben.

Mit einer offenen und auf Standards basierenden Lösung können Unternehmen ihre Netzwerke von Legacy-Systemen migrieren und auf moderne, flexible Architekturen umstellen. Dies ermöglicht eine Bewältigung gegenwärtiger geschäftlicher Herausforderungen wie Cloud-Computing, föderierter oder vereinheitlichter Anwendungen, Mobilität virtueller Maschinen, hoch leistungsfähiger mobiler Zugang, Unified Communications Multimedia und Video. Unternehmen haben die Wahl zwischen verschiedenen erstklassigen Lösungen, die ihre geschäftlichen Anforderungen erfüllen. Mithilfe offener und auf branchenweit verwendeten Standardprotokollen basierender Implementierungen lassen sich die Risiken und Kosten einer Umstellung verringern, wenn eine Anpassung des Netzwerks an neue geschäftliche Herausforderungen erforderlich ist. Zudem erleichtert die Verwendung offener Netzwerke Unternehmen eine Übertragung ihrer Anwendungen in öffentliche und private Cloud-Services.

2. Die FlexNetwork Architektur bietet Skalierbarkeit auf drei Ebenen: Funktionalität, Konnektivität und Kapazität.

Die Zeiten sind längst vorüber, in denen der Begriff "kleines" Unternehmen mit begrenzter Kapazität oder Funktionalität gleichgesetzt wurde. In großen Unternehmen werden oft hohe Anforderungen hinsichtlich Konnektivität und Kapazität gestellt, während in anderen Bereichen die Anforderungen an ihre Netzwerke eher grundlegender Natur sind. Einheitslösungen sind hier oftmals nicht der beste Weg und führen letztendlich nur zu höheren Kosten für nicht benötigte Funktionen oder bieten nicht die erforderliche Skalierbarkeit. HP geht davon aus, dass am internationalen Markt über 2,5 Milliarden USD pro Jahr für nicht benötigte Aggregation- und Distribution-Tier in Netzwerken verschwendet werden. Zurückzuführen ist dies auf Einschränkungen durch Legacy-Architekturen und Einheitslösungen.

HP hingegen bietet Netzwerklösungen für Unternehmen jeder Größenordnung, die ausgehend von grundlegender Funktionalität bis hin zu einem umfassenden Funktionsumfang skalierbar sind, beispielsweise von eingeschränkter bis hin zu umfassender Konnektivität oder von Megabit- bis zu Terabit-Kapazität.Dies gibt Administratoren extrem großer Netzwerke beispielsweise die Möglichkeit zur Senkung der Kosten für die erforderliche Anzahl an Access Switches durch Verwendung von Geräten mit grundlegender Funktionalität, während sich durch den Einsatz von Geräten mit hohem Funktionsumfang in kleinen Netzwerken ein Wettbewerbsvorteil erzielen lässt. Es ist Unternehmen natürlich weiterhin möglich, den Funktionsumfang, die Anzahl an Ports sowie die Kapazität zu skalieren, ohne hierdurch Leistungseinbußen oder unnötige Kosten befürchten zu müssen.

3. Die FlexNetwork Architektur ist sicher.

Angesichts immer raffinierterer Attacken auf die Schwachstellen von Betriebssystemen und Anwendungen kann ein kleiner Fehler zum Diebstahl vertraulicher Unternehmensdaten führen, die Marke des Unternehmens schädigen und Compliance-Verstöße nach sich ziehen. Unternehmen müssen daher einer immer höhere Zahl an Anwendungen und Betriebssystemen zusammen mit dem Benutzer sowie innerhalb von Rechenzentren und Campus oder Zweigstellen absichern.

Die FlexNetwork Architektur bietet Unternehmen einen einheitlichen Ansatz zur Gewährleistung der Sicherheit in allen Segmenten der Netzwerke von Rechenzentren, Campus oder Zweigstellen. Im Rechenzentrum erfüllt die Sicherheitsarchitektur des Netzwerks die Anforderungen physischer und virtueller Plattformen sowie der von öffentlichen und privaten Clouds.

Für den Campus und die Zweigstelle bietet die FlexNetwork Architektur Sicherheitsfunktionen für den Netzwerkrand sowie innerhalb des Netzwerks. Bedrohungen werden durch die Kontrolle von Benutzeridentität und Netzwerkzugriff bereits am ersten Kontaktpunkt bekämpft. Die Sicherheit wird vom Rechenzentrum bis hin zum Edge durch eine gründliche Überprüfung der Datenpakete im Netzwerk-Traffic sowie die umfassende Überwachung der physischen, virtuellen und Cloud-Infrastruktur gewährleistet.

HP Netzwerksicherheit basiert auf der branchenweit führenden Forschungsarbeit von HP DVLabs.

HP DVLabs liegt auch weiterhin bei der Erkennung von Schwachstellen an der Spitze, dank ihrer Zero Day Initiative7 mit weltweit über 1.500 Sicherheitsforschern, die rund um die Uhr Daten zur Sicherheit liefern. HP DVLabs verteilt automatisch Digital Vaccines oder Filter für die Installation von Sicherheitsanwendungen ohne zeitaufwändige Benutzerinteraktion. HP FlexNetwork verhindert dadurch nahezu alle Ausfallzeiten oder Störungen und verlagert die Verwaltung von Sicherheitsbedrohungen durch den Benutzer in das Rechenzentrum und die Cloud.

4. Die FlexNetwork Architektur bietet Agilität.

Es lässt sich nicht leugnen, dass proprietäre Protokolle und mehrere verteilte Verwaltungstools die Netzwerke anfälliger machen. Die Vereinfachung von Rechenzentren- und Campus-Netzwerken von dreistufigen auf optimierte ein- oder zweistufige Architekturen verbessert die Leistung und verringert gleichzeitig die Latenz. Dies vereinfacht neben einer Verbesserung von Skalierbarkeit und Funktionalität die Planung und Verwaltung, während Betriebs- und Anschaffungskosten gesenkt werden. Darüber hinaus tragen offene Standards sowie Service-orientierte Architekturen für Verwaltung und Koordination dazu bei, die Regeln zu verändern. Die Verwendung von Standardprotokollen ermöglicht geschäftliche Agilität, da IT-Mitarbeiter somit bei sich ändernden geschäftlichen Anforderungen problemlos und effizient Änderungen an vorhandenen Netzwerken vornehmen können.

Auf diese Weise können Unternehmen mit SOA-basierten Verwaltungs- und Koordinationstools diese vereinheitlichen und Mashups für neue Funktionen erstellen.

Bei einer Verlagerung von Anwendungen in die Cloud erkennen Unternehmen oftmals, dass eine unverzichtbare Voraussetzung hierfür Netzwerke sind, die eine solche Umstellung auf offene, heterogene und föderierte Weise begleiten. Benutzern muss unabhängig davon, ob sie sich in dezentralen Niederlassungen, Zweigstellen oder auf dem Campus befinden unbedingt ein sicherer, effizienter und nahtloser Zugriff auf Anwendungen in der Cloud ermöglicht werden.

5. Die FlexNetwork Architektur bietet eine einheitliche Benutzererfahrung.

Die IT kann ständig wechselnden Vorgaben ein Ende bereiten und ist damit nicht länger gezwungen, das gesamte Netzwerk mithilfe einer Vielzahl unterschiedlicher Tools zu verwalten. Die FlexNetwork Architektur ermöglicht die Verwaltung mithilfe eines eigenen Fensterbereichs. Die Anwendung zur Verwaltung in einem eigenen Fensterbereich lässt sich von der IT auf alle Bereiche wie Rechenzentrum, Campus und Zweigstelle anwenden, aus denen sich ein modulares Netzwerk zusammensetzt, um somit eine einheitliche Betriebsumgebung zu erstellen. Die IT kann die Vielzahl an HP Networking Podukten und Protokollen sowie mehr als 2.600 Netzwerkgeräte von über 35 Anbietern mit dem gleichen Tool verwalten.

Durch die Migration auf HP FlexNetwork Lösungen steht Unternehmen eine einheitliche Steuerung für ihre HP und Legacy-Netzwerke zur Verfügung.

1 Gartner, Inc., "Ihr Rechenzentrum auf dem Weg ins Traffic-Chaos," Bjarne Munch, 27. April 2011.
2 Gartner, Inc., "Analyse neuer Technologien: So lösen virtuelle Switches Ihre Virtualisierungsprobleme im Rechenzentrum," Severine Real, 16. November 2010.
3 Gartner, Inc., "Der Leitfaden von Gartner zu Enterprise Content Management und Anbietern zugehöriger Technologie, 2010" 9. August 2010.
4 Gartner, Inc., "Hype-Cycle für Networking und Kommunikation" August 2010.

FlexNetwork Broschüre

HP FlexNetwork

HP FlexNetwork ist die erste konvergente Netzwerkarchitektur für virtuelle Rechenzentren bis hin zu virtuellen Arbeitsplätzen in der Cloud, Multimedia und mobilen Services, die auch integrierte Sicherheitslösungen bietet.